Nachhaltige Industriepolitik und Effizienzsteigerung
Auf Wachstum und Wohlstand können und wollen wir nicht verzichten. Deshalb muss das Ziel verfolgt werden, Wachstum vom Energie- und Ressourcenverbrauch so weit wie möglich zu entkoppeln. Ein Rückbau der Industriegesellschaft ist dabei jedoch der falsche Weg. Ökologische Industriepolitik stellt für uns einen richtigen Ansatz dar. Neben der kontinuierlichen Modernisierung bestehender Wirtschaftszweige müssen zusätzliche fortschrittliche Technologien von staatlicher Seite aktiv gefördert werden.
Ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung des Klimawandels ist es, die Energieeffizienz in allen Bereichen immer weiter zu erhöhen. Innovationen sind der Schlüssel zu mehr Energieeffizienz, dafür werden staatliche Investitionen in Forschung nicht ausreichen. Ein wirkliches Umsteuern zu einem nachhaltigen Wirtschaften wird es nur geben, wenn die Unternehmen in die Pflicht genommen werden, bei ihren Produkten auf niedrigeren Verbrauch und nachwachsende Rohstoffe zu setzen.
Viel Energie kann auch in Privathaushalten eingespart oder durch regenerative Energiequellen selbst erzeugt werden. Oft sind die energiesparsamsten Produkte teurer als andere Modelle. Auch wenn diese im Laufe ihres Gebrauchs Energiekosten einsparen, bleibt der Anschaffungspreis für viele Verbraucher die entscheidende Größe.
Ökologische Forschungs- und Industriepolitik muss eine neue gesamtgesellschaftliche Anstrengung werden. Dazu ist eine intensive Bildung und Ausbildung weiter Bevölkerungsteile in diesem Bereich von Nöten. An Schulen, Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten müssen das Wissen und die Erforschung dieser Wissens- und Produktionsfelder entscheidend verbessert werden. Dort muss auch das Klimabewusstsein und das Bekenntnis zu Energieeffizienz gelehrt werden.









